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Sebastian | 7.3.2025 2 Minuten Aktualisiert am: 20.3.2025

Türen-ABC

Eine Tür ist nicht gleich eine Tür. Viele einzelne Bestandteile machen sie zu einem Unikat. In unserem Türen-ABC erklären wir Ihnen die Bezeichnungen für die wichtigsten Bestandteile, von A wie Aufmaß bis Z wie Zarge.

Geöffnete Wohnungstür mit Mehrfachverriegelung
Eine Absenkdichtung ist eine Dichtung, die an der Unterkante einer Tür verbaut wird. Mittels eines Absenkmechanismus wird die Dichtung dabei nur heruntergefahren, sobald die Tür geschlossen ist. So wird ein maximaler Schutz von Zugluft, Feuchtigkeit und Lärm erzeugt, ohne, dass die Dichtung beim Öffnen und Schließen über den Boden schleift.
Eine Auflaufdichtung ermöglicht mittels einer Gummidichtung, die an der Unterseite der Tür befestigt wird, und eines Auflaufprofils, welches auf dem Boden befestigt wird, einen guten Dichtungseffekt. Das Schleifen der Gummilippe beim Öffnen und Schließen der Tür wird dadurch vermieden, dass diese zunächst über den Boden schwebt, bis Sie beim Schließen auf das Auflaufprofil trifft und somit abdichtet.
Das Aufmaß ist das Messen und Notieren in einem bestehendem Bauobjekt, in unserem Falle der bestehenden Maueröffnungen, in die später die Zargen und Türen eingebaut werden. Damit ihre neuen Türen am Ende garantiert passen bieten wir gemeinsam mit unserem Partner einen Aufmaßservice an.
Bänder sind die Verbindung zwischen Tür und Zarge. Oft wird hier auch von einem Scharnier gesprochen – da Bänder aus zwei oder drei Teilen bestehen trifft das jedoch nicht ganz zu. Bänder gibt es in verschiedensten Ausführungen, auch „verdeckte Bänder“ die bei geschlossener Tür komplett unsichtbar sind. Ein 3-teiliges Band, sowie ein verdecktes Band an einer Lofttür.
Die Beanspruchungsgruppe einer Tür gibt die Widerstandsfähigkeit durch Einordnung in vier verschiedene Kategorien an. Das für herkömmliche Innentüren eher uninteressante Maß, hilft vorallem dabei Feuer-, Brand-, Rauch-, sowie Schallschutztüren und einbruchhemmende Türen zu bewerten. Die Beanspruchungsgruppen nach DIN EN 1192 lauten wie folgt:

Klasse 1: Normale Beanspruchung (N)
Wohnungsinnentüren mit normaler Beanspruchung und sachgemäßer Benutzung.

Klasse 2: Mittlere Beanspruchung (M)
Innentüren für Büros und Geschäftsräume: Die Betätigungsfrequenz und Wahrscheinlichkeit unsachgemäßer Behandlung erhöht sich.

Klasse 3: Starke Beanspruchung (S)
Türen für Hotels, Schulen und Krankenhäuser. Die Betätigungsfrequenz ist hoch, genauso wie die Wahrscheinlichkeit einer unsachgemäßen Behandlung.

Klasse 4: Extreme Beanspruchung (E)
Hotels, Schulen und Krankenhäuser, sowie Kasernen mit unachtsamer Benutzung und sehr hoher Betätigungsfrequenz. Eine unsachgemäße Behandlung ist wahrscheinlich.
Bei einer Tür bildet die Bekleidung, auch Falzbekleidung oder Zierbekleidung genannt, den Übergang zwischen Zarge und Wand mit Blickrichtung auf die Tür. Das Bekleidungsaußenmaß gibt dabei die Breite der gesamten Konstruktion aus Tür, Zarge und Bekleidung an – also effektiv das, was am Ende sichtbar ist. Eine Bekleidung wird auch als Blendrahmen bezeichnet. Der grün markierte Teil der Tür ist die Bekleidung.
Als Türbeschlag gilt eine Reihe an Bauelementen einer Tür. Sowohl Bänder als auch Türdrücker, Türschlösser, aber auch Türketten und Türspione gelten als Türbeschläge. Ein Zierbeschlag hält lediglich eine ästhetische Funktion. Als Faustregel gilt also: Alles was nachträglich an das Türblatt angebracht wird, ist ein Beschlag. Der häufigste Beschlag einer Tür: Türdrücker und Türschloss, sowie Bänder.
Ein Blendrahmen verdeckt den Übergang zwischen Türzarge und Wand. Mittels Blendrahmen wird ein ästhetisches Gesamtkonzept einer Innentür geschaffen. Ein Blendrahmen wird auch als Bekleidung bezeichnet. Der Grün markierte Teil der Tür ist der Blendrahmen.
Brandschutztüren verhindern im Falle eines Brandes Flammenüberschlag in angrenzende Abschnitte, wodurch zum Beispiel Fluchtwege weiterhin zugänglich bleiben. Brandschutztüren bestehen aus Stahl, Aluminium und Holz und werden in (hoch)feuerhemmenden oder feuerbeständigen Wänden eingebaut. Damit im Falle eines Brandes die Barriere durch die Brandschutztür gewährleistet werden kann, sind Brandschutztüren durch Federbänder oder Obentürschließer selbstschließend und dürfen nicht blockiert werden. Brandschutztüren werden nach der DIN 4102-5 in Feuerwidestandsklassen in folgende Kategorien unterteilt:
  • T30
  • T60
  • T90
  • T120
  • T180
Der Buchstabe „T“ steht dabei für „Tür“, die Zahlen geben die Minuten an, die die Tür im Falle eines Brandes standhält.
CPL steht für Continous Pressure Laminate. Eine CPL-Tür besitzt also eine Oberfläche, bei der mehrere Lagen Papier kontinuierlich mit dem Bindematerial Melaminharz zusammengepresst werden, also an einer Art Endlosband. Mithilfe dieses Verfahrens entsteht eine etwa 0,2mm dicke, robuste, widerstandsfähige Oberfläche, die sich besonders für höher beanspruchte Situationen anbietet.
Eine Deckplatte, auch Absperrung genannt, befindet sich in einer Innentür zwischen Decklage, also dem Furniere welches auf der Oberfläche der Tür zu sehen ist, und Mittellage, also dem Kern der Tür. Daher stammt auch der Name „Absperrung“, da sie die Mittellage „absperrt“. Eine Deckplatte besteht meistens aus einem dünnen Holzwerkstoff wie HDF oder Sperrholz.

Die DIN-Richtung einer Tür gibt die Öffnungsrichtung der Tür nach DIN 107 an. Dabei kommt es selbstverständlich auf die Richtung an, aus der die Tür betrachtet wird. Betrachten wir das am Beispiel einer DIN Links Tür.

Auf der Seite, in die sich die Tür beim Öffnen bewegt, befindet sich bei einer DIN Links Tür auf der linken Seite die Bänder, und auf der rechten Seite Türdrücker und Schloss.

Bei einer DIN Rechts Tür, bzw. bei Änderung des Blickwinkels auf die Innenseite ist dementsprechend alles andersrum. In der folgenden Zeichnung verdeutlichen wir das Ganze nochmal: Hier zu sehen: Eine DIN-Links Tür.

Eine Doppelfalztür ist, wie der Name bereits sagt, mit einer doppelten Falz ausgestattet. Insbesondere wird eine Doppelfalz bei Wohnungseingangstüren verwendet. Mit einer Dichtung auf jeder Falz wird somit ein höherer Schallschutz erzielt. Auch ein erhöhter Einbruschsschutz wird durch eine Doppelfalz erzielt.
Bei einer Tür bezeichnet ein Drücker den Griff, mit dem sich die nicht abgeschlossene Tür öffnen lässt. Türdrücker werden auch oft als Klinke oder Türgriff bezeichnet. Türdrücker sind in unterschiedlichsten Formen und Farben erhältlich und werden meistens in einer Drückergarnitur mit einer Drückerrosette kombiniert. Auf diese Drückerrosette kann auch verzichtet werden, wenn kein Schloss gewünscht ist, oder ein Türdrücker mit integrierter Verriegelung genutzt wird. Ein schwarzer Drücker und ein eckiger Drücker mit eckiger Drückerrosette.
Eine Drückergarnitur bezeichnet das gesamte System aus Drücker und Drückerrosette. Eine Drückergarnitur gibt es mit seperater Drücker- und Schlüsselrosette, oder als Langschildgarnitur, bei der Drücker- und Schlüsselrosette in einen langen Beschlag integriert sind.
Eine Drückerrosette bezeichnet die meist runde oder eckige Abdeckung, welche um den Türdrücker angebracht ist. Sie schützt die Tür vor Schäden, verdeckt den Drückermechanismus und bietet dem Drücker Stabilität.
Eine Durchgangszarge ist eine Türzarge, in der keine Tür eingehangen wird. Sie wird ohne Schloss, Bänder oder Dichtungen eingebaut und umschließt somit lediglich die Wandöffnung. Eine Durchgangszarge schafft einen ästhetischen und praktischen Übergang zwischen zwei Räumen, die nicht mit einer Tür abgetrennt werden sollen.
Bei einer Einfachverriegelung wird ein Schloss eingesetzt, welches an nur einer Stelle verriegelt. Eine Einfachverriegelung ist besonders bei Innentüren herkömmlich, hier ist der Schließriegel meistens direkt neben dem Schloss. Analog zur Einfachverriegelung gibt es die Mehrfachverriegelung, welche insbesondere bei Haus- und Wohnungstüren eingesetzt wird.
Eine Falle, oder auch Schlossfalle bezeichnet den Teil eines Schnappschlosses, der die Tür im Schließblech hält, nachdem diese geschlossen wurde. Mittels des Türdrückers wird diese dann wieder aus dem Schließblech gezogen, sodass die Tür wieder geöffnet werden kann. Je nach DIN-Richtung muss ein anderes Schloss eingesetzt werden, oder Modifikationen an der Falle vorgenommen werden, damit diese in die richtige Richtung zeigt. Die magnetische Falle einer stumpf einschlagenden Tür.
Die Falztür ist die am häufigsten vorkommende Tür. Dabei ist sowohl an der Tür, als auch an der Zarge ein Falz eingelassen welche beim Schließen ineinandergreifen. Durch den Falz kann die Lichteinstrahlung in den anderen Raum fast vollständig verhindert werden. In dem Falz wird eine Dichtung eingesetzt, welche den Schallschutz der Türen erhöhen. Um den Schallschutz zu erhöhen wird z.B. bei Wohnungstüren auch eine Doppelfalz eingesetzt.
Flächenbündige (oder wandbündige) Türen sind Türen, welche komplett auf Zarge und Bekleidung verzichten. Die Tür wird bündig zur Wand eingebaut, sodass eine glatte Fläche entsteht, und bietet damit einen besonders eleganten Look. Eine wandbündige Tür kann besonders unauffällig gestaltet werden, sodass sie mit der restlichen Wand eins wird, oder mittels kontrastreicher Farbwahl zum absoluten Hingucker werden. Wandbündige Innentüren sind auch raumhoch erhältlich. Bei einer flächenbündigen Tür hat die Tür keine zusätzliche Bekleidung.
Ein Furnier ist eine dünne Schicht aus Echtholz, die auf ein Trägermaterial, in diesem Fall die Rohtür, aufgetragen werden, um eine hochwertige Oberfläche zu erreichen. Das Furnier wird meistens entweder mit Öl behandelt, oder lackiert.

Im Gegensatz zu einem Dekorpapier oder einer Dekorfolie entsteht so ein einzigartiges Holzbild und wertigerer Eindruck auf jeder Tür.
Als Futter, oder Futterbrett wird bei einer Tür der mittlere Teil einer Türzarge genannt, der die Wandlaibung verkleidet. Insgesamt bildet das Futter also gemeinsam mit dem Blendrahmen die gesamte Türzarge. Das Futter einer Tür besitzt meist die gleiche Oberflächenoptik wie Blendrahmen und Türblatt, kann jedoch auch in einer anderen Optik gehalten sein.
Eine gefalzte Tür besitzt an der nach außen zeigenden Seite eine Falz, wodurch das Türblatt auf der Türzarge „aufliegt“ und die Lücke zwischen Türzarge und Türblatt versteckt. Das Gegenteil zu gefälzten Türen sind stumpfe Türen. Vorteil einer gefalzten Tür ist die höhere Isolation, sowohl für Luft, Schall als auch Licht. Um diese Effekte zu verstärken, kann in die Falz eine zusätzliche Dichtung eingelassen werden. Eine Falztür geöffnet und geschlossen.
Glastüren sind in verschiedensten Varianten erhältlich. Von Lofttüren, die bis auf Ihren Metallrahmen, nahezu vollständig aus Glas bestehen, zu klassischen Türen im Landhausstil mit Lichtausschnitt in mehreren Teilen: Jedes Mal ist das Kernstück der Tür das Glaselement. Glastüren bieten die Möglichkeit zwei Räume bewusst zu trennen, ohne dass eine optische Verbindung verloren geht. Schall und Luft wird hier isoliert, während Licht weiterhin passieren kann. Mit Milchglas können die Türen weitesgehend blickdicht gestaltet werden, die Helligkeit selber wird jedoch nicht blockiert, sodass der angrenzende Raum vom natürlichen Licht profitieren kann. Getönte Scheiben geben einen modernen Look und setzen stilvolle Farbakzente. Eine Glastür mit Milchglas.
Als Geschosshohe Türen bezeichnet man Türen, die vom Boden bis an die Decke reichen. Dabei muss das Türblatt allerdings nicht zwingend ebenfalls Deckenhoch sein: Im oberen Bereich wird oft ein geschlossener, oder aus Glas bestehender Einsatz eingebaut. Geschosshohe Türen sind vorallem aus Altbauten bekannt, in Neubauten erleben Sie aktuell aber auch eine Renaissance. Besonders als Glastüren, da somit eine Menge Licht zwischen den Räumen ausgetauscht werden kann.
HPL steht für High Pressure Laminate, also auf Deutsch eine Hochdruck-Schichtpressstoffplatte. Nach DIN wird HPL auch als Dekorativer Kunststoff-Schichtpressstoff (DKS) bezeichnet.

Wie der Name bereits andeutet, werden hier mehrere Schichten aus Papier oder anderen Materialien mit Harzen getränkt und anschließend unter hohem Druck und erhöhten Temperaturen zusammengepresst. So entsteht eine äußerst robuste, preiswerte Platte, die auch zur Konstruktion von Türen genutzt wird. Genauer wird HPL als Kombination aus Träger und Dekor genutzt.

HPL-Türen sind besonders widerstandsfähig, pflegeleicht, lichtbeständig und geruchsneutral. Im Vergleich zu CPL-Türen ist HPL noch robuster und widerstandsfähiger.
Die Klimaklasse beschreibt die Formstabilität einer Tür bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen auf den beiden Seiten der Tür. Dabei wird nach DIN EN 1121 in drei verschiedene Klimaklassen unterschieden, jeweils bei einem Prüfwert der warmen Seite bei 23°C(±2°C) und 30%(±5%) relativer Luftfeuchtigkeit:

  • Klimaklasse I:    18°C (±2°C) und 50% (±5%) relative Luftfeuchtigkeit
  • Klimaklasse II:   13°C (±2°C) und 65% (±5%) relative Luftfeuchtigkeit
  • Klimaklasse III:  3°C  (±2°C) und 85% (±5%) relative Luftfeuchtigkeit

Die Türen werden also anhand dieser Ergebnisse geprüft und jeweils eine der Klimaklassen zugeordnet. Die Klimaklasse ist nicht nur für Haus-/ Wohnungstüren wichtig, sondern auch für Bäder, Schlafzimmer und Kellerabgänge.
Die Wandlaibung ist die innere Seite der Wandöffnung, in der später die Türzarge eingelassen ist. Dabei ist sowohl der seitliche Teil, als auch Türschwelle und Türsturz, also der unterste und oberste Teil der Wandöffnung gemeint.
Als Lisenen werden dünne, geradlinige Verzierungen bezeichnet, welche entweder vertikal oder horizontal in die Tür eingearbeitet werden. Die Lisenen verleihen der Tür einen modernen Look und können entweder eingelassen, also flächenbündig, oder aufliegend sein. Lisenen werden entweder aus Metall oder Kunststoff gefertigt. Türen mit horizontalen und vertikalen Lisenen.
Die Mittellage eines Türblatts macht den Großteil des Volumens einer Tür aus. Sie bildet den Kern der Tür und ist somit auch entscheidend für die Eigenschaften einer Tür. Besonders die Widerstandsfähigkeit und die Schalldämmung werden von der Mittellage maßgeblich beeinflusst. Die verbreitetsten Mittellagen sind Wabe, Röhrenspansteg, Röhrenspan und Vollspan. Wabe ist dabei das günstigste, aber auch am wenigsten robuste und schalldämmende Material, Vollspan bietet maximale Festigkeit und Schalldämmung.
Der Pivot-Mechanismus ist vor allem bei Haustüren und Lofttüren verbreitet. Hier werden keine herkömmlichen Bänder verbaut. Eine Pivottür kommt ohne Zarge aus und besitzt seinen Pendelmechanismus oben und unten, statt wie bei Bändern an der Seite. Da der Drehpunkt nicht zwingend am äußersten Rand ist, sondern in Richtung Mitte verschoben ist, entsteht ein besonders edler Look. Zudem lassen sich die Türen in beide Richtungen öffnen. Der Pivot Mechanismus an einer Lofttür.
RAL-Farben sind genormte Farben. Dabei sind insgesamt 2540 Farbtönen eine bestimmte RAL-Nummer zugeordnet, sodass sowohl digital, als auch im Druck, oder bei Lackierung genau der richtige Farbton bekannt ist.
Das Schließblech einer Tür ist das Gegenstück zu einem Schloss. Hier „fällt“ die Falle „ins Schloss“ und bietet dem Riegel halt. Das Schließblech ist meistens aus Stahl gefertigt und wird in der Türzarge befestigt, um die Tür geschlossen zu halten. Zudem wird die Zarge vor Beschädigungen von der einfallenden Falle geschützt. Das Schließblech einer gefalzten und einer flächenbündigen Tür.
BB-Schloss
Das BB-Schloss ist für Innentüren das am weitesten verbreitete Schloss. BB steht hierbei für Buntbart und beschreibt die Form des Schlüssels. Der Schlüssel ist sehr einfach geformt, sodass sich Schlüssel und Schloss leicht nachkaufen lassen.

WC-Schloss
Ein WC-Schloss ist ein Schloss welches meist an der Tür zu einem WC gefunden werden kann. Hier ist nur auf einer Seite ein Drehknauf, der auch Olive genannt wird, zum Öffnen und Schließen der Tür vorhanden. Auf der anderen Seite ist nur ein Knopf mit Schlitz vorhanden. Ein WC-Schloss ist eintourig, muss also nur einmal gedreht werden um geschlossen oder geöffnet zu werden.

PZ-Schloss
Ein PZ-Schloss wird meist für Haus- oder Wohnungstüren verwendet. PZ steht hierbei für Profilzylinder, meint also den Schließzylinder der in der gesamten Schlosskonstruktion den Mittelpunkt bildet. Bild 1: BB-Schloss, Bild 2: WC-Schloss, Bild 3: PZ-Schloss (in einer Wohnungstür)
Die Schlüsselrosette ist der Teil der Drückergarnitur, der um das Schloss angebracht ist. Meistens aus Aluminium oder Edelstahl gefertigt und entweder rund oder eckig, schützt Sie die Tür vor Beschädigungen vom Schlüssel und versteckt den Rest des Schließmechanismus. Ein Türschloss mit einer runden Schlüsselrosette.
Bei einer stumpf einschlagenden Tür sitzt, auf der Seite in deren Richtung die Tür öffnet, das Türblatt bündig mit der Türzarge. Stumpf einschlagende Türen gelten als besonders minimalistisch. Das Gegenstück zur Stumpf einschlagenden Tür ist die gefalzte Tür, bei der die Tür mittels einer Falz zusätzlich auf der Zarge „aufliegt“. Eine stumpf einschlagende Tür.
Stiltüren sind elegante Varianten einer Tür bei der, meist viereckige, Muster in die Tür eingefräst sind. Stiltüren sind auch als Glastüren erhältlich. Hier ist der Lichtausschnitt oft geschwungen, oder mit elegant gefrästen Stäben unterteilt. Ein Beispiel einer einfachen Stiltür.
Das Türblatt bezeichnet bei einer Tür den sich beweglichen Teil der Tür. Das Türblatt besteht aus Mittellage, Absperrung und Decklage, sowie Zusatzstab und Rahmenholz. Beim Türblatt besteht die Decklage bei Innentüren meistens aus CPL, HPL oder Furnier.
Als Wechelgarnitur wird eine spezielle Art der Drückergarnitur bezeichnet, bei der auf der Außenseite nur ein Knauf und auf der Innenseite ein Drücker angebracht ist. Eine Wechselgarnitur wird bei Haustüren und Wohnungstüren genutzt.
Die Zarge bildet gemeinsam mit dem Türblatt den Großteil einer Tür. Sie ist das Verbindungsstück zwischen Türblatt und Wandlaibung, bzw. Wand. Am häufigsten kommt die Umfassungszarge vor, danach die Blockzarge:

Umfassungszarge
Eine Umfassungszarge ist die am weitesten verbreitete Zarge. Hier umfasst die Zarge die Wandlaibung komplett, in der Form eines U.

Blockzarge
Eine Blockzarge ist die minimale Version einer Türzarge. Mit einem kompletten Verzicht auf einen Blendrahmen bietet Sie einen Türrahmen, der in die Mitte der Maueröffnung eingesetzt wird. Vergleichbar ist eine Blockzarge mit einem Fensterrahmen.
Der Einsatz einer Blockzarge ist besonders bei sehr tiefen Wänden, oder in Situationen mit begrenztem Platz empfehlenswert. Da die Blockzarge keine U-Form hat, wird Sie nicht ausgeschäumt, sondern passgenau ohne Schaum im Mauerwerk angebracht.

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